<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>It is me! &#187; Writings.</title>
	<atom:link href="http://myrkur.de/thoughts/cat/writings/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://myrkur.de/thoughts</link>
	<description>And Chaos is good for you.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 23 Jul 2009 12:01:33 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Google &amp; Wolfgang Schäuble.</title>
		<link>http://myrkur.de/thoughts/2008/10/28/google-wolfgang-schauble/</link>
		<comments>http://myrkur.de/thoughts/2008/10/28/google-wolfgang-schauble/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 12:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xjs</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Writings.]]></category>
		<category><![CDATA[Zeug halt.]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://myrkur.de/thoughts/?p=72</guid>
		<description><![CDATA[Hallo, liebe Freunde des geschriebenen Wortes,
heute möchte ich mich einmal mehr einer gesellschaftlichen Angelegenheit zuwenden.
Ihr kennt sicher alle die Suchmaschine Google, die 1998 von zwei Studenten gegründet wurde und inzwischen Suchmonopolist ist. Wir haben ja alle schon immer Angst gehabt, sie würden ihr Monopol irgendwannschamlos ausnutzen – peu à peu haben sie das ja schon immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, liebe Freunde des geschriebenen Wortes,</p>
<p>heute möchte ich mich einmal mehr einer gesellschaftlichen Angelegenheit zuwenden.</p>
<p>Ihr kennt sicher alle die Suchmaschine <a href="http://www.google.com/search?q=Gurken">Google</a>, die 1998 von zwei Studenten gegründet wurde und inzwischen Suchmonopolist ist. Wir haben ja alle schon immer Angst gehabt, sie würden ihr Monopol irgendwannschamlos ausnutzen – peu à peu haben sie das ja schon immer gesteigert, zunächst die eindeutigen Cookies, dann Google Analytics, und so fort. Aber naja, sie haben ja immer gesagt: »We&#8217;re not evil!«. Jedes Mal hat man sich gedacht: »Yes, you are.«.</p>
<p>Heute haben sie noch einen Schritt in die Richtung getan: Es scheint sich <em>SearchWiki</em> oder so ähnlich zu nennen und bietet für den unbedarften Nutzer die Funktionen, Suchergebnisse als gut oder schlecht zu bewerten sowie Kommentare dazu zu speichern. Die Voraussetzung ist natürlich ein Google-Account.</p>
<p>Das ist aus datenschützerischen Gründen schonmal nicht so gut, denn Google speichert dann natürlich (und logischerweise) im Zusammenhang mit deinem Google-Benutzernamen und deiner IP-Adresse (ist ja bekannt), wie du über welches Suchergebnis (welche Seite) im Zusammenhang mit welchem Begriff denkst. Bewertest du zum Beispiel den <a href="http://www.google.com/search?q=Gurken">Wikipedia-Artikel zu Tomaten</a> beim Suchbegriff »<a href="http://www.google.com/search?q=Gurken">Gurken</a>« negativ, so weiß Google, dass du keine Tomaten magst. <img src='http://myrkur.de/thoughts/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was allerdings noch viel schlimmer ist: Google (zur Zeit nur die englische Seite) ersetzt die Links zu den Suchergebnissen zu Links der Form</p>
<p>http://www.google.com/url?sa=U&amp;start=1&amp;q=<a href="http://example.com/"><strong>http://ziellink.com/</strong></a>&amp;usg=<em><strong>eine-ID</strong></em></p>
<p>- hierdurch werden alle angeklickten Suchergebnisse erstmal über Google geleitet, die speichern, wo du hingeklickt hast und danach erst dich weiterleiten (Siehe Screenshot). Das tun sie glücklicherweise (bis jetzt) nur, wenn man bei Google angemeldet ist. Daher hab ich jetzt meine Browser angewiesen, keine Cookies von *.google.com mehr zu akzeptieren, außerdem verwende ich Dienste wie iGoogle jetzt nicht mehr. Es gibt ja glücklicherweise Alternativen.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://myrkur.de/thoughts/wp-content/uploads/2008/10/url.png"><img class="alignright size-medium wp-image-76" title="Faked URL" src="http://myrkur.de/thoughts/wp-content/uploads/2008/10/url-300x143.png" alt="" width="300" height="143" /></a></p>
<p>Mein Fazit: Google <em>is </em>evil. Aber das wussten wir ja schon. Irgendwie finde ich aber, das hier sprengt das Fass und bringt den Rahmen zum Überlaufen.</p>
<p>So long, Jannis.</p>
<p>Nachtrag: ich habe inzwischen bemerkt, dass Google das auch schon vorher per JavaScript gemacht hat (was nicht so auffällig ist). Jedoch wäre man da zumindest beim Abschalten von JavaScript sicher gewesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://myrkur.de/thoughts/2008/10/28/google-wolfgang-schauble/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kohlenstoff.</title>
		<link>http://myrkur.de/thoughts/2008/09/10/kohlenstoff/</link>
		<comments>http://myrkur.de/thoughts/2008/09/10/kohlenstoff/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 18:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xjs</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>
		<category><![CDATA[Programmieren]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Writings.]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Carbon]]></category>
		<category><![CDATA[Cocoa]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://myrkur.de/thoughts/?p=65</guid>
		<description><![CDATA[Hallo mal wieder.
&#60;kalauer&#62;Wie ihr ja alle wisst, trinke ich gerne Kaffee. Wenn ich aber auf dem Macintosh Anwendungen entwickle, darf&#8217;s auch gerne mal Kakao sein. &#60;/kalauer&#62;
Naja, im Ernst. Gestern wurde ja mit den neuen iPod Nanos auch iTunes in der Version 8.0 veröffentlicht. Ich hatte mich ja schon drauf gefreut und es mir gleich heruntergeladen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo mal wieder.</p>
<p>&lt;kalauer&gt;Wie ihr ja alle wisst, trinke ich gerne Kaffee. Wenn ich aber auf dem Macintosh Anwendungen entwickle, darf&#8217;s auch gerne mal Kakao sein. &lt;/kalauer&gt;</p>
<p>Naja, im Ernst. Gestern wurde ja mit den neuen iPod Nanos auch iTunes in der Version 8.0 veröffentlicht. Ich hatte mich ja schon drauf gefreut und es mir gleich heruntergeladen, in der Hoffnung, es sei (wie die Major-Release-Zahl vermuten liess) endlich mal ein komplettes Update, bei dem ein groesserer Teil der Codebasis neu geschrieben wurde (so wie das ja bei iMovie &#8216;08 auch der Fall war). Worauf ich mich am meisten freute, war die Umstellung vom alten Carbon-Framework auf Cocoa.</p>
<p style="padding-left: 30px; "><em>Fuer die nicht-Macianer unter euch: Carbon ist ein Port der alten Oberflaechen-API von Mac OS 9, wohingegen Cocoa die »neue« API von Mac OS X/Aqua ist. Carbon ist natuerlich dementsprechend weniger performant als Cocoa.</em></p>
<p>Nunja, nach dem Installieren und erstmaligen Oeffnen fielen mir natuerlich gleich die offensichtlichen Aenderungen ins Auge (der Einstellungsdialog und auch die Ansicht fuer Mediendateien wurden geaendert, nachzulesen in saemtlichen Fanboy-Blogs <img src='http://myrkur.de/thoughts/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) &#8211; es schien mir aber nicht deutlich schneller geworden zu sein. Auch der Druck auf die Ctrl-Taste veraenderte immernoch in alter Carbon-Manier den Mauszeiger, um zu zeigen, dass hier ein Kontextmenue moeglich sei.</p>
<p>Also hab ich mir das Ganze mal genauer angeschaut &#8211; und tatsaechlich: die Info.plist enthaelt den Schluessel »LSRequiresCarbon« mit dem Wert »true«. Schade, was? Ein Blick ins Binary verschaffte mir voellige Gewissheit: in der Symboltabelle ist /System/Library/Frameworks/Carbon.framework aufgefuehrt, der String »Cocoa« kommt nur im Aufruf »HICocoaViewCreate« (wohl aus dem Carbon-Framework, so firm bin ich da nicht) vor. Wieder mal negatives Karma fuer Apple Incorporated.</p>
<p>So, jetzt hab ich meinem Frust ein wenig Luft gelassen &#8211; vielleicht setze ich mich ja IRGENDWANN mal daran, eine iTunes-Alternative zu schreiben.</p>
<p>Bis dann, Jannis.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://myrkur.de/thoughts/2008/09/10/kohlenstoff/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mac OS X random things I found under several carpets./Be brave, call it what it is. DIARY.</title>
		<link>http://myrkur.de/thoughts/2008/08/31/diary/</link>
		<comments>http://myrkur.de/thoughts/2008/08/31/diary/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 20:08:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xjs</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Writings.]]></category>
		<category><![CDATA[Bugs]]></category>
		<category><![CDATA[Confuse]]></category>
		<category><![CDATA[Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Features]]></category>
		<category><![CDATA[Mac OS X]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://myrkur.de/thoughts/?p=62</guid>
		<description><![CDATA[I collected information about funny or confusing Mac OS X details, features, bugs and so on in a diary-like form in Stickies.app. Now it&#8217;s time to make this public.
 
2008-05-27
Spotlight: folder1/folderx/filename.txt and folder2/folderx/filename.txt appear to be in folder1 and folder2, not in folder1/folderx and folder2/folderx. Left hand: useful, right hand: confusing.
 Proper English: You&#8217;ll sure have [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>I collected information about funny or confusing Mac OS X details, features, bugs and so on in a diary-like form in Stickies.app. Now it&#8217;s time to make this public.</em></p>
<p> </p>
<h2><strong>2008-05-27</strong></h2>
<p><strong></strong><em>Spotlight: folder1/folderx/filename.txt and folder2/folderx/filename.txt appear to be in folder1 and folder2, not in folder1/folderx and folder2/folderx. Left hand: useful, right hand: confusing.</em></p>
<p><span> </span>Proper English: You&#8217;ll sure have noticed that if you have two files with the same name and search for them with Spotlight, the name of the folder (directory&#8230;) they are in is displayed in gray letters after the file name. (Something like file1.txt – Stuff and file1.txt – Documents (Screenshot (!))). Now I think I&#8217;ll describe what I found out by giving you a step by step walkthrough how to reproduce it.</p>
<p>1. Take a folder of yours (I always take ~/Stuff for those sort of things).</p>
<p>2. (optional) create a sub-folder and give it a fancy name. Open it. (You don&#8217;t need to do this, but I like sub-folders. (Ask Nico, he&#8217;s always getting crazy about that (Hmm. I&#8217;m developing a lisp-like syntax for my writings.))). (&lt;&#8211;this looks weird)</p>
<p>3. (*NOT* optional) create two folders in your sub-folder (or wherever you want <img src='http://myrkur.de/thoughts/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ). Call them &#8230; say &#8220;folder1&#8243; and &#8220;folder2&#8243;.</p>
<p>4. Create a folder named &#8220;folderx&#8221; in each of the two folders you still know from step 3. It is important that the sub-folder is named the same in both folder1 and folder2. (You know what I mean?)</p>
<p>5. Create a file &#8220;file423.txt&#8221; (add some fancy numbers after the name to make sure it doesn&#8217;t appear somewhere else on your hard disk) in both &#8220;folderx&#8221;-es. This file&#8217;s name also gotta be the same in both folders. And it&#8217;s got to be *in* folderx.</p>
<p>6. Search for &#8220;file423.txt&#8221; (or however you called it) in Spotlight.</p>
<p>You will now see two entries: &#8220;file423.txt – folder1&#8243; and &#8220;file423.txt – folder2&#8243;. &#8216;Huh&#8217;, might you think, &#8216;I put them in folderx, not folder1 and folder2&#8230; has some minister who sits in a wheelchair moved them around?&#8217; (Especially when you – like I – find out this one when sitting in the train without internet connection). No, Spotlight is some sort of smart. It sees that even if it would write the folders after the files, it wouldn&#8217;t help because it still would be the same. So it goes up in the directory hierarchy till it finds out where the pathnames differ from each other, and prints that folder. The good thing: there *must* be a difference, otherwise the files would be in the same place (and have you ever seen two files named the same in the same place?). The bad thing is when you have&#8230; say /usr/local/gtk/include/gtk.h and /opt/local/gtk/include/gtk.h, it tells you that the one file is in /usr and the other one in /opt&#8230; that&#8217;s *really* confusing. A little snippet of the path would be betther in that case, I think. Somehting like &#8220;gtk.h – /usr/&#8230;/include/&#8221; and &#8220;gtk.h – /opt/&#8230;/include/&#8221;.</p>
<p>After installing z-OSX-Updates (10.4.z, 10.5.z) reinstall GNU coreutils if you like them. Because: OSX replaces them by its own coreutils. Nice, huh? Well, but PowerPC apps didn&#8217;t work for me (since about 05-15) &#8230; which was bad. With 10.5.3, they do work again *phew*.</p>
<p>My kernel was last changed on 05-23&#8230; hmmm&#8230; nice date &#8230;. Verschwoerungstheorie&#8230; huh&#8230; there was *no* software update around that date&#8230; or was there? HEEELP!!!</p>
<p>There are files appearing in my ~/Library/Application\ Support/pearLyrics/lyrics/ directory&#8230; which I have never listened to&#8230; help. I think they were created around 05-23 too <img src='http://myrkur.de/thoughts/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8230; actually 05-15.</p>
<p> </p>
<h2>2008-06-01</h2>
<p>I still have got the problem with bezels in applications such as Mail or Colloquy, in which the number is displayed on the lower border of the bezel instead of centered (Sorry, I can&#8217;t find a screenshot of it.). That&#8217;s since &#8230; about 02-02 or so, and 10.5.3 hasn&#8217;t fixed it. It&#8217;s ultra-weird. Checking the source code in Colloquy, I could fix it with telling Colloquy to draw it to the upper border, now it&#8217;s centered again, but looks sluggish. The bug seems to be in [NSBezierPath AppendPathWithArcAndCenterOrSomethingLikeThat]. Funny thing is: this doesn&#8217;t happen on other user accounts, so I thought it had to be in ~. Now I logged out, moved ~/Library and ~/.[!.]* away (tarred the . files, but Library was too heavy, didn&#8217;t want to wait (/Stuff/Library should be enough, then, and Mac OS X definitely didn&#8217;t touch that directory). Now logged back in, seemed like a fresh user account (let alone the other data (pictures, documents, code) in ~). Started Colloquy on a local ircd, typed something&#8230; know what, the bezel problem still exists. WHY &#8230; WHY THE F*ING H*LL WHY?!?! I also moved aside my complete home directory and logged back in, but Mac OS X seemed to have noticed that and showed me &#8220;jannis2&#8243; instead of &#8220;jannis&#8221; as home in the Finder. Not on Terminal, though. (Slowly this is becoming a sort of chaotic diary.) I am really going to reinstall Mac OS X if I can&#8217;t solve that problem. It&#8217;s *REALLY* *F&#8217;ING* *ANNOYING* *!!!!* !. Yes, it is. (Sorry.) Anyhow, it can&#8217;t have to do anything with a framework *in* the .app bundle, cause it only happens on my user account. (I could perhaps create a new one and move to that one, but don&#8217;treallywantthaty&#8217;know).</p>
<p>Can one turn off &#8220;check spelling as you type&#8221; globally somehow? Annoying, too. I know how to write most of the words out there. It always underlines words like &#8220;NSBezierPath&#8221;, &#8220;don&#8217;treallywantthaty&#8217;know&#8221;, &#8220;jannis&#8221; (although it should at least know my first name, damn it&#8230;), &#8220;AppendPathWithArcAndCenterOrSomethingBeautifulLikeThatNiceFunctionYouKnowWhatIMeanErYesIReallyThinkSo&#8221; and other funny things. But none of the proper English text is ever ever underlined. (Not even if I mistype something&#8230; no, that was a (bad (at least I commit it)) joke). Oh, wait, there are even cases where something that&#8217;s really *right* and *spelled correctly* is underlined, that&#8217;s when I use two languages (that is, German and English) in one context (be it a sentence, a chat, a mail conversation, whatever). Even in this Stickies.app it fools me: I turned it off clicking &#8220;Edit » Check Spelling While Typing&#8221;, switched to another stickie, and what happened? underlined me fflush(). !!!111one eleven!.</p>
<p>Talking of Stickies.app: this nice and light blue cyan (cymbaline cirrus-minor cyspedelic (erm&#8230;)) stickie is getting *very* large. But I can&#8217;t delete it or change its color, because I&#8217;ve got another (dark blue) sticky which says &#8220;blog about that blue sticky in the lower left corner&#8221;. Well. It&#8217;s taking most of the screen now, not just the lower left corner. I think when I&#8217;m on the Net again, I&#8217;ll just copy and paste what&#8217;s written here into my Blog. You must read it, then, not I ;^P.</p>
<p> </p>
<h2>2008-06-07</h2>
<p>Today was a hard day. I deleted my user account, recreated it and moved all the data from my old home folder back here. I sorted out ~/Library, copied only the most important stuff. Especially did I have a look at Application Support and Preferences, where I only copied some things which I didn&#8217;t wanna have to configure again. I *did* reconfigure most of my apps. Now the bug with the bezels is fixed. I still don&#8217;t know why it was. Especially because I did only change my home folder, and manually moving it aside didn&#8217;t work. Why? &#8230; Has anyone had the same problem (or still has)? Well, this *is* a solution, but it is very tiring. Time Machine takes an eternity to backup all the little NetNewsWire files in ~/Library, by the way. Did cost me some nerves.</p>
<p> </p>
<h2>2008-06-20</h2>
<h3>13.50</h3>
<p>Help. My MacBook blew my ears away today. Now I have found out what had lead to the problem: my httpd keeps crashing on launch, I don&#8217;t know why. Yesterday it still worked&#8230; I need to investigate this.</p>
<h3><span> </span>17.03</h3>
<p>Now I found out that it&#8217;s the PHP module that makes my server crashing. Guess how I found out? By disabling all modules one by one. But I need PHP.</p>
<h3><span> </span>17.42</h3>
<p>When Denis from MobileMacs mentioned it about Safari 4, I found that the iScrobbler Info window in the Finder has the option &#8220;open in 32 bit mode&#8221;. In the info.plist is written the following: /Users/jannis/Pictures/Screenshots/64-Bit\ Info.plist.png . By the way: I&#8217;m going to re-compile PHP. Nothing works.</p>
<h3><span> </span>17.50</h3>
<p>Erm, hello? iScrobbler doesn&#8217;t work?! GRR!!! I&#8217;ll reinstall Mac OS X.</p>
<p><span> </span>Igh? It works when turning on 32-bit mode. Does that mean that 64-Bit apps don&#8217;t work any longer? WTF? (By the way, Apache is also a 64-bit-process. But it worked without the libphp.so, so maybe only that one is compiled in 64 bit, or it doesn&#8217;t apply to all my 64-bit-apps.</p>
<h3><span> </span>18.01</h3>
<p>Phew. It works again after I&#8217;ve done a PRAM reset. Does that mean that my mod_php work again?</p>
<h3><span> </span>18.05</h3>
<p>Yes, it does. Good. Again a *big* PHEW!</p>
<p> </p>
<h2>2008-06-23</h2>
<p>I put my MacBook into sleep mode (that is, I closed the lid) and – after a while – opened it again. Now I noticed that I hadn&#8217;t been asked for my password when opening it, which is bad. Going into System Preferences, although, I found that the checkbox for &#8220;Require password to wake the computer from sleep or screen saver&#8221; was checked. Unchecked it, checked it again, same case. Unchecked it, logged out, logged back in, checked it, worked. Anyway, I wonder why – though I didn&#8217;t investigate further where this option is saved, etc.. Anyone had the same problem or knows the answer?</p>
<p> </p>
<h2>2008-06-25</h2>
<p>My Grayscale Icon collection is growing. By now, I got grayscale icons for *breathing deeply* Activity Monitor (Icon and CPU bars), Address Book, Mail, Console, Dashboard, Dictionary, Finder, iCal, Icon Composer, iPhoto, iTunes, Linkinus, NetNewsWire, Pages, Photo Booth, Photoshop, Preview, QuickShareIt, QuickTime Player, Safari, Smultron, Stickies, and TextEdit. I like the looks of a completely grayscale desktop very much.</p>
<p> </p>
<h2>2008-06-26</h2>
<p>HardwareGrowler won&#8217;t keep running. I made a GeekTool entry that shows me if it runs, and if I start HardwareGrowler manually, ten seconds later it&#8217;s quitted again. It says EXC_BAD_ACCESS/KERN_PROTECTION_FAILURE in the crash log. That is, SEGV <img src='http://myrkur.de/thoughts/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Need to check for a new version or try and debug it.</p>
<h3><span> </span>20.36</h3>
<p>ouch. Just saw that I wrote &#8216;grep &#8220;HardwareGrowler&#8221; file &amp;&amp; $error&#8217; instead of &#8216;grep &#8220;HardwareGrowler&#8221; file || $error&#8217;&#8230; rocket science. Still, *sometimes* it crashes, or there wouldn&#8217;t be crash reports.</p>
<p> </p>
<h2>2008-07-23</h2>
<p>Okay, HardwareGrowler crashes always when changing into sleep mode. Does anybody know how to execute a script when waking from sleep?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://myrkur.de/thoughts/2008/08/31/diary/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BoGy.</title>
		<link>http://myrkur.de/thoughts/2008/02/01/bogy/</link>
		<comments>http://myrkur.de/thoughts/2008/02/01/bogy/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 20:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xjs</dc:creator>
				<category><![CDATA[School]]></category>
		<category><![CDATA[Writings.]]></category>
		<category><![CDATA[BoGy]]></category>
		<category><![CDATA[high school]]></category>
		<category><![CDATA[job orientation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://myrkur.de/thoughts/2008/02/01/bogy/</guid>
		<description><![CDATA[This is a diary of my BoGy practicum (that&#8217;s &#8220;job orientation at high schools&#8221;). Please check the German version (if you can speak German).
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>This is a diary of my BoGy practicum (that&#8217;s &#8220;job orientation at high schools&#8221;). Please check the German version (if you can speak German).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://myrkur.de/thoughts/2008/02/01/bogy/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sir Murtagh.</title>
		<link>http://myrkur.de/thoughts/2007/12/12/sir-murtagh/</link>
		<comments>http://myrkur.de/thoughts/2007/12/12/sir-murtagh/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 18:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xjs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Writings.]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkel]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Murtagh]]></category>
		<category><![CDATA[Story]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://myrkur.de/thoughts/2007/12/12/sir-murtagh/</guid>
		<description><![CDATA[The following is a story I once wrote for a friend. He wanted a story about a white knight converting to the Dark Side – his name should be Sir Murtagh.
It&#8217;s published under the Creative Commons Attribution Non-Commercial Share Alike licence.
You can also find it here.
I won&#8217;t translate it into english, but if you want [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The following is a story I once wrote for a friend. He wanted a story about a white knight converting to the Dark Side – his name should be Sir Murtagh.</p>
<p>It&#8217;s published under the Creative Commons Attribution Non-Commercial Share Alike licence.</p>
<p>You can also find it <a href="http://jannis.schnitzer.im/murtagh.html">here.</a></p>
<p>I won&#8217;t translate it into english, but if you want to, you are free to do so.</p>
<hr /> Mein Name ist Sir Murtagh. Ich gehöre den Reitern der Eklipse an und habe eine entscheidende Rolle bei der Schlacht von Dilantòr gespielt. Doch meine Geschichte ähnelt in keinster Weise der eines anderen Dunklen Reiters: sie ist — gelinde gesagt — sehr turbulent und es auf jedenfall wert, erzählt zu werden.Alles begann vor einigen Jahren — ich war damals Mitglied der berühmten Weißen Ritter unter Lord Mikael — als die Schwarzen Horden sich im Herrschaftsgebiet Dilantòrs niederließen. Natürlich war Mikael alles andere als erfreut, herrschte er doch schon seit Jahren uneingeschränkt über Dilantòr, das schon immer in Zwist mit den Schwarzen Horden stand. Keiner hat es ihm damals verübelt, dass er angesichts der Dunklen die Beherrschung verlor und ohne Kundschafter loszuschicken den Angriffsbefehl gab — aber damit nahm das Unheil seinen Lauf.Es wurde zuerst ein kleiner Trupp heiliger Magi ausgesendet, der eigentlich stark genug war, diese &#8220;Hand voll Dunkler&#8221;, wie Mikael sie genannt hatte, zu besiegen. Doch weit gefehlt! Die Schwarzen Horden hatten Dilantòr wohl als neues Wohngebiet auserkoren und wollten sich heimisch niederlassen, jedenfalls waren sie mit Kind und Kegel vertreten und machten so (dank eines Verhältnisses von etwa 20 000:1) aus den Heiligen Magi Heiliges Kleinholz und rotes Weihwasser. Als Erwiderung auf die Magi schickten sie ihre besten Krieger in Richtung Schloss Mikallia, wo Mikael regierte. Die waren natürlich nicht mit ein paar Magi aufzuhalten; Dilantòrs gesamte Armee wurde kampfbereit gemacht. Und hier komme ich ins Spiel.</p>
<p>Wie bereits erwähnt, gehörte ich den Weißen Rittern an, einer Eliteeinheit in Mikaels Armee. (Genauer gesagt, war ich sogar Truppenführer). Zugegeben, man hätte mich, wenn man mich mit meinen roten Augen und dem schulterlangen schwarzen Haar, sowie meiner Vorliebe für schwarze Kleidung gesehen hätte, nicht unbedingt für einen Weißen Ritter gehalten, aber ich war — bei aller Bescheidenheit — der Beste unter ihnen und hatte auch nie mit dem Gedanken gespielt, einen meinem Äußerem entsprechenderen Posten einzunehmen, auch wenn das oft gemunkelt wurde. Mir gefiel die Position bei den Weißen Rittern — es verschafft natürlich auch ungeheures Ansehen, wenn man zu ihnen gehört. Wir jedenfalls musssten als beste Kampfeinheit natürlich an vorderster Front kämpfen. Wir zogen also mit vielen anderen Einheiten zusammen Richtung Plateau Dilán, der großen Ebene, wo die Armeen aufeinandertreffen würden.</p>
<p>Es war wirklich ein erschreckendes Bild — Schreie ertönten und an vielen Stellen sollen Soldaten in Ohnmacht gefallen sein, selbst ich rang stark mit meiner Beherrschung. Meine Knie zitterten wie Espenlaub in einem Orkan und meine Hand, die ich auf den Schwertknauf in meinem Gürtel gelegt hatte, fühlte sich an, als befänden sich in ihrem Inneren keine Muskeln, sondern das, was mein Schoßhund des öfteren als Ergebnis von Verdauungsstörungen von sich gibt. Meine Schwertspitze zog kleine Kreise, als tanze sie vor Freude — wobei Freude in unserer Armee wahrscheinlich nicht ein mal mehr als Erinnerung vorhanden war. Schließlich nahm ich mich zusammen und blickte dem Unheil direkt ins Auge.</p>
<p>Auf den ersten Blick sah man nicht viel; eine Woge aus schwarzen oder schwarz gekleideten Leibern, aus denen alle hundert Meter die große Standarte der Schwarzen Horden herausragte: ein schwarzer Totenkopfrelief auf giftgrünem Grund — das Bild, vor dem die meisten Dilantòrer sich mehr fürchteten als vor dem Tod. Die Woge schien endlos zu sein — sah man nach links, erstreckte sie sich bis zum Horizont, sah man nach rechts, erstreckte sie sich bis zum Meer, an das Dilantòr grenzt. Man konnte natürlich nicht sagen, dass Dilantòr weniger Soldaten hatte oder diese schlechter ausgebildet waren, trotzdem wurde einem beinahe übel, wenn man die großen Orks und Trolle, die furchterregenden Werwölfe, geritten von gemeinen kleinen Goblins, und die Schwarzen Magi, sowie die von ihnen herbeigerufenen Dunklen Geister und Untoten sah. Weit hinten in ihrer Armee sah man, von den vier größten Orks getragen, den großen Thron mit dem Schwarzen Magus Mal-Raven, der von einer unheimlichen schwarzblauen Aura umgeben schien. Allein bei seinem bloßen Anblick rannten manche schreiend in die Kapellen und beteten, was sie konnten. Doch Götter würden in dieser Schlacht nicht mehr helfen können. Es lag allein an uns.</p>
<p>Die Fronten prallten aufeinander. Sofort sah ich mich im Gefecht mit zwei Orks, einem Werwolfsreiter und einem Dunklen Adepten, die auf mich einschlugen, mich zu beißen versuchten und mich mit Kalter Magie angriffen. Doch mein Schwert ließ mich vorerst nicht im Stich. Ich schlug wie ein Besessener um mich, um etwas Spielraum zu gewinnen, und versetzte dem einen Ork einen schweren Schnitt in den Oberarm, sodass der vor Schmerz zu Boden ging und mein Pferd Dorn mit grünem Blut bespritzte. Es scheute und trat ihm ins Genick. Den zweiten Ork konnte ich mit einem Schwertstoß mitten durchs Herz niederstrecken und dem Werwolf rammte ich meinen silberbeschlagenen Stiefel in das reißzahnbestückte Maul. Der kleine Goblin auf seinem Rücken wurde zu Boden geschleudert und von wütenden Soldaten beider Parteien zertrampelt. Mit dem Dunklen Adepten, der außer seiner Magie keine nennenswerten Fähigkeiten hatte, hatte ich leichtes Spiel. Doch kaum hatte ich diesen Ansturm bezwungen, wurde ich schon wieder bedrängt. Mein Schwertarm wirbelte wie der Blitz durch die Luft, mit dem anderen, schildbestückten wehrte ich Angriffe ab, schnell wie der Wind. Doch selbst ich konnte dies nicht ewig durchhalten, und ohne die magischen Kraftreserven, die unsere Magi den Soldaten — und auch mir — übertrugen, wäre ich schon längst von Dorns Rücken gefallen. Mein Schwert aus reinstem weißem Feensilber blitzte rot oder grün — manchmal auch schwarz — auf, wenn es vom Blut der gefallenen Gegner trank und mein Schild fing Schläge mit dumpfen Tönen ab, und die ehemals weiße Oberfläche war nun schwarz. Auch Dorn war nicht mehr das, was man einen Schimmel nennen konnte — eher ein bunt geflecktes Zirkuspferd (nur, dass es im Zirkus wesentlich lustiger zuging). Plötzlich kam ein Pfeil auf mein Herz zugeflogen. Ich konnte mich gerade noch rechtzeitig ducken, doch traf er mich im rechten Auge. Weiße Magi konnten zwar alle möglichen Arten von Verletzungen heilen, aber um Augen zu regenerieren, brauchte man schwarze Magie, denn nur ein Todesopfer verschaffte einem genügend Energie, die Sehkraft wiederherzustellen, und natürlich konnte man nicht einfach irgendein Kriegsopfer verwenden. Eine komplizierte Zeremonie war nötig und es musste Neumond sein. Ich brüllte vor Schmerz auf, riss eine Keule einem nahen Ork aus der Hand und warf sie mit letzten Kraftreserven nach dem Schützen. Er ging zu Boden, und ich verlor für einen Moment die Besinnung. Als ich wieder zu mir kam, lag ich neben Dorn, umringt von Schwarzen Magi, auf blutgetränktem Boden. Doch sofort preschten die noch lebenden Weißen Ritter auf mich zu und wüteten unter den Magi so sehr, dass ich Dorn wieder besteigen konnte und meinerseits angreifen. Wir löschten die Magi aus und die Schlacht ging weiter. Wie lange, weiß ich nicht mehr, doch ich kämpfte mit doppelter Wut und halber Sehkraft wie ein Wilder. Plötzlich sah ich, dass alle anderen Weißen Ritter ausgelöscht waren und ich der Einzige dieser Eliteeinheit war, der noch stand.</p>
<p>Ein schwarzer Schatten kam auf mich zu. Ich schrak zusammen. War dies einer der Dunklen Geistern, die die Nekromanten der Schwarzen Horden beschworen hatten? Sie sollten den Körper willenlos machen und ihn dazu zwingen, für die Schwarzen Horden zu kämpfen!</p>
<p>Er kam immer näher. Ich sah mich um. Weglaufen war in diesem Kampfgetümmel unmöglich! Mir blieb nichts anderes als zu bleiben.</p>
<p>Probeweise schwang ich mein Schwert gegen ihn; ein Ruck ging durch meinen Schwertarm, und ein unheimlicher Ton erklang, so, als ob die Welt für kurze Zeit aus den Fugen geraten wäre; er ging mir bis ins Mark und entzündete in meiner Seele ein Feuer der Furcht, so heiß, dass ich mich wunderte, dass keine Krieger um mich her verbrannten. Ich sah mein Schwert an, und die Klinge war schwarz geworden — doch nicht einfach nur schwarz, sondern von einem so tiefen und lebendigen Schwarz, dass es sich anfühlte, als sei ich blind geworden. Es hielt mich gefangen; doch ich schaffte es, alle Willensstärke aufzubringen und den Blick abzuwenden.</p>
<p>Ich hätte es besser nicht tun sollen, denn um mich herum sah es alles andere als rosig aus: Weitere Dunkle Geister waren aufgetaucht und stürzten sich auf unsere Krieger.</p>
<p>Der Schatten berührte mich. Es war, als ob die Welt zu existieren aufgehört hätte. Ich sah nichts mehr, nur dieses unheimliche, lebendige Schwarz. Ich hörte keinen Schlachtenlärm mehr, sondern nur noch den tiefen, unheimlichen Ton des Todes, den ich vorher schon vernommen hatte. Es gab nichts mehr um mich herum, es gab selbst mich nicht mehr. Es gab nur noch Dunkelheit, die mein ganzes restliches Bewusstsein ausfüllte. Eine lebendige, sich windende Dunkelheit, an deren Rand sich Schatten bewegten. Ich fühlte mich (mich?) wie der lebendig gewordene Tod. Es hielt an, immer weiter, bis ich mir wünschte, zu sterben (falls ich denn noch lebte), und selbst danach noch. Eine Sekunde lang, die so lange dauerte wie zehn Ewigkeiten, sah ich einen reinen weißen Lichtblitz in all dem Schwarz und der Teil von mir, der trotz meiner Nicht-Existenz noch denken konnte, wusste, dass nichts mehr so sein würde wie früher.</p>
<p>Und dann hörte es auf. Ich lag auf dem Schlachtfeld, unbeachtet von Freund und Feind (wer auch immer das sein mochte), Dorn neben mir. Doch etwas war anders. Alles sah dunkler aus. Dorns Fell hatte eine glänzend schwarze, lebendige Farbe angenommen, das selbe Schwarz, das ich die ganze Zeit wahrgenommen hatte, doch es schien nicht mehr unheimlich, sondern vertraut. Nicht nur meine Wahrnehmung schien sich verändert zu haben, sondern auch meine Denkweise. Ich verspürte einen unheimlichen Hass auf Mikael und die Weiße Armee und fühlte mich sehr hingezogen zu den Reitern der Eklipse, das Schwarze Gegenstück der Weißen Reiter.</p>
<p>Und dann fühlte ich es. Ich war &#8230; — Ich bin &#8230; — »ICH BIN EIN DUNKLER!« Die Worte kamen aus meinem Mund geströmt und fühlten sich richtig an. Ich war ein Dunkler. Und ich bin ein Dunkler!</p>
<p>Meine Aufnahme in den Reitern der Eklipse und alles übrige war nicht weiter kompliziert: Wir hielten eine kleine Aufnahmezeremonie ab und schon war ich wieder mittendrin. Mein Auge allerdings konnten selbst die Dunklen jetzt nicht mehr heilen, es war schon zu lange zerstört. Wir preschten also wieder an die Front und neue, Dunkle Kraft befähigte mich, viel besser zu kämpfen, als ich es selbst in meinen besten Zeiten bei den Weißen getan hatte.</p>
<p>Nun waren die Weißen besiegt. Dilantòr gehörte uns; und ich gehörte zum ersten Mal in meinem Leben wirklich mir. Mein Körper war durch die Dunkle Magie gestärkt, meine Sinne geschärft worden — und ich vermisste mein Weißes Leben keine Sekunde lang.</p>
<p>Ich bin Sir Murtagh, Reiter der Eklipse.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://myrkur.de/thoughts/2007/12/12/sir-murtagh/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
